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Bekämpfung Japankäfer

In der Schweiz breitet sich der Japankäfer (Popillia japonica) zunehmend aus. Der Schädling wurde erstmals 2017 im Tessin nachgewiesen und seither in verschiedenen Regionen der Schweiz festgestellt. Der Japankäfer gilt als prioritärer Quarantäneorganismus und gehört zu den invasiven Arten, von denen erhebliche Schäden für Landwirtschaft, Gartenbau und Umwelt ausgehen können.

Der Japankäfer ernährt sich von über 400 verschiedenen Nutz- und Zierpflanzen. Zu seinen Wirtspflanzen gehören unter anderem Obstbäume, Beeren, Reben, Mais, Gemüse sowie zahlreiche Zierpflanzen. Die erwachsenen Käfer fressen Blätter, Blüten und Früchte, während die Larven im Boden die Wurzeln von Gräsern und Rasenflächen schädigen. Dadurch können erhebliche Schäden in Gärten, Parkanlagen, auf Sportplätzen sowie in der Landwirtschaft entstehen.

Der Japankäfer ist für Menschen ungefährlich. Seine Ausbreitung stellt jedoch eine grosse Gefahr für Pflanzen und Grünflächen dar. Da sich der Käfer rasch vermehren und verbreiten kann, ist eine frühzeitige Erkennung besonders wichtig. Verdächtige Funde müssen deshalb gemeldet werden.

Um die Ausbreitung des Japankäfers möglichst einzudämmen, sind die Behörden auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Wer einen verdächtigen Käfer entdeckt, sollte diesen möglichst einfangen, fotografieren und dem kantonalen Pflanzenschutzdienst melden. Typische Merkmale des Japankäfers sind ein metallisch grün glänzender Kopf und Halsschild, kupferbraune Flügeldecken sowie auffällige weisse Haarbüschel entlang des Hinterleibs.

Weitere Informationen sowie einen Flyer zur Erkennung des Japankäfers finden Sie auf der Website des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW).

Flyer - Helfen Sie mit, die Schweiz vor dem Japankäfer zu schützen.

Flyer - Japankäfer bekämpfen