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Geschichte in Zahlen

Marksteine, die unser Dorf beinflussten
Die Gründungsjahre der Villiger Institutionen
Alles, was unser Dorf sonst noch so prägt
Erstellungsjahre und Brunneninhalte
Einwohnerzahlen der vergangenen Jahre


 

Kommunales
1784 Bau des Schulhauses beim Halseisenbrunnen
1830 Bau des Schulhauses Winkel
1879 1. fahrbare Handspritze für 4 Mann (Fabr. Grether, Freiburg)
1889 Erschliessung des Gebietes Neuzelg mit Flurwegen
1898 1. Wasserversorgung ab Stampfelbachquelle
1905 Güterregulierung
1909 Elektrifizierung durch die Motor AG Baden, ab 1916 Stromlieferung durch das AEW
1922 Bau der Turnhalle Winkel, (Arch. Fröhlich, Zürich). Nach Brugg und Windisch die 3. Turnhalle im Bezirk
1929 Pflästerung der Dorfstrasse
1933 Güterregulierung
1942 Ausbau der Wasserversorgung mit neuem Pumpwerk im Kumet
1947/48 Bau des Schwimmbades
1969 Einbau Filteranlage
1991 umfassende Renovation
1954 Landverkauf für den Steinbruch der PCW
1961 Renovation Kirchturm (Johanneskapelle)
1964 Renovation Kirchenschiff (war dem Zerfall nahe)
1964 1. Kläranlage im Kumet (heute Regenauffangbecken)
1966 1. Zonenplan mit Bau- und Zonenordnung
1970 Bau des Gemeindehauses Erbslet
1970 Baubeginn des Schweizerischen Instituts für Nuklearforschung SIN (heute ist es Teil des PSI)
1972 Bau des Kindergartens im Erbslet (heute Handarbeitsschule)
1974-1978 Ausbau der Dorfstrasse mit Trottoir
1978 Bau des Feuerwehrmagazins im Winkel
1980 Bau der Schulanlage Erbslet
1980 2. Zonenplanung mit Bau- und Zonenordnung
1986 Entdeckung eines grossen alemannischen Gräberfeldes aus der Zeit von 570 bis 650 n.Chr.
1989 Kauf der Waldparzelle mit der Ruine Besserstein, Aussichtspunkt und der militärischen Festungsanlage
aus dem 2. Weltkrieg durch die OG
1991 Beitritt zum ARA Verband Schmittenbach
1996 Kauf der «mittleren Trotte» durch die OG
1997 3. Zonenplanung; neue Bau- und Nutzungsordnung Kulturlandplanung




Vereine
1842 Gründung des Männerchors, später mit Frauen- und Töchterchor zum Gemischten Chor Villigen vereinigt
1865 Gründung der Musikgesellschaft Villigen
1876 Gründung des Schiessvereins / Feldschützen
1935 Zusammenschluss zur Schützengesellschaft Villigen
1894 Gründung der Landw. Genossenschaft, später Landw. und Weinbaugenossenschaft
1985 Verkauf an die LG Brugg
1919 Gründung des Turnvereins
1922 Gründung der Weinbaugenossenschaft und des Rebbauvereins
1943 Gründung der Raiffeisenkasse, 1991 Fusion mit der RB-Böttstein
1944 Gründung der Damenriege
1949 Gründung der Männerriege
1986 Gründung des Elternvereins
1986 Gründung des Quartiervereins Joseboden


 

Allgemeines
1954 erste Aussetzung eines Gämspaares der Jagdgesellschaft Villigen
1955 Eröffnung des Steinbruches Gabenkopf durch die PCW
1956 zweite Aussetzung eines Gämspaares im Ampfleten durch die Jagdgesellschaft

Historisches
Über dem Dorf erhob sich auf hohem steilem Felskopf eine dreieckige Anlage mit Bergfried und Halsgraben. Die 1244 erstmals erwähnte Feste der Landesherren war anscheinend zeitweise Lehen der Herren von Villigen, dann anderer Ministerialer. Heute zeugen nur noch wenige Überreste von der sagenumwobenen Burg (siehe auch das Gedicht «Der Alte von Villigen» von Abraham Emanuel Fröhlich).

Das Dorfbild wird durch zwei Bauperioden bestimmt. Spätgotische Bauten sind die Guntenmühle (1564, Erneuerungsbau 1760), die Beimühle (1558), die ehemalige Schmiede und die ehemalige Oele, sowie einzelne Bauernhäuser.




Brunnenverzeichnis
Villigen gilt weitherum als das Dorf der schönen Brunnen. 1583 liess die Gemeinde Villigen den ersten steinernen Brunnen, den Halseisenbrunnen, errichten. 1814 wurde der Schmittenbrunnen errichtet. Die Säulen von damals stehen noch heute auf den Brunnstöcken. Die beiden Spätrenaissancebrunnen stehen unter Denkmalschutz und spenden seit mehr als 400 Jahren Wasser.

Im Laufe der Zeit wurden noch weitere Brunnen erstellt. Die Mehrheit dieser Brunnen wird aus Quellen des Geissberges gespiesen.

Name Inhalt (Ltr.) Erstellungsjahr
Mühlibrunnen
Überlaufbrunnen
8'800 1854, renoviert 1997
1878, renoviert 1997
Brunnen bei der Brücke 1'350 unbekannt
Postbrunnen 650 unbekannt
Meierhofbrunnen
Überlaufbrunnen
18'000 1845
unbekannt
Schmittenbrunnen
Überlaufbrunnen
13'800 1814, renoviert 1986
1861
Halseisenbrunnen 19'000 1583, renoviert 1967
Vortorbrunnen 2'800 1841
Obchilebrunnen 2'800 unbekannt, renov. 1957
Brunnen beim Schulhaus Winkel unbekannt unbekannt
Erbsletbrunnen 1'100 1980


Auf dem Villiger Geissberg, eine Steinwurflänge von der Schrannenhütte entfernt, bauten polnische Internierte 1942 einen Brunnen, der während Jahrzehnten Waldspaziergängern und Wanderern einen willkommenen kühlen Trunk spendierte. Seit einiger Zeit erhält dieser Brunnen jedoch kein Wasser mehr.


 

Übersicht über die Einwohnerzahlen in Villigen

Datum Jahr Anzahl
Einwohner
Datum Jahr Anzahl
Einwohner
1. Januar 1850 733 1. Januar 1980 927
1860 701 Februar 1984 1000
1870 691 1. Januar 1990 1218
1880 699 1991 1286
1890 643 1992 1345
1900 591 1993 1358
1910 559 1994 1406
1920 610 1995 1437
1930 601 Oktober 1996 1500
1940 581 1. Januar 1997 1473
1950 630 1998 1462
1960 628 1999 1459
1970 779 2000 1468

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